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Brigittenau: Nordwestbahnhof im Fokus Brigittenau: Nordwestbahnhof im Fokus
Bezirkssteckbrief

Brigittenau: Nordwestbahnhof im Fokus

Mit der Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof wachsen die beiden Teile der Brigittenau zusammen.
Vanessa Kogler
Donnerstag, 20. März 2025
Verfasst am 20.03.2025 von Vanessa Kogler

Vom Donaukanal bis zur Donau, vom Augarten bis zum Brigittenauer Sporn. Seit 1900 ist die Brigittenau ein eigenständiger Bezirk. Ausschlaggebend für den Namen sind die Brigittakirche und die Donauauen. Donaukanal und Donau spielen im 20. Bezirk eine größere Rolle. Mit rund 5,7 Quadratkilometern Fläche und rund 87.000 Einwohner*innen gehört die Brigittenau zu den kleineren Bezirken in der Stadt. Im 20. Bezirk steht außerdem Österreichs zweithöchstes Bürogebäude, der Millenium Tower, die älteste Eisfabrik der Stadt und auch das größte Studentenheim des Landes hat in der Brigittenau sein Zuhause.

Seit Juli 2023 hat Brigittenau eine Bezirksvorsteherin

Seit jeher ist die SPÖ stimmenstärkste Partei im Bezirk. Und so sind die Bezirksvertretungswahlen 2020 ausgegangen. Die SPÖ lag mit 45 Prozent deutlich vor den anderen Parteien. Kleinparteien wie Links, HC, Bier und SÖZ errangen je ein Mandat in der Bezirksvertretung. Seit Juli 2023 ist Christine Dubravac-Widholm von der SPÖ Bezirksvorsteherin in der Brigittenau, sie ist die erste Frau, die Bezirkschefin im 20. Bezirk geworden ist.

Sommer 2024: Spatenstich am Nordwestbahnhof

Vergangenen Sommer war der Spatenstich auf der 44 Hektar großen Fläche des Nordwestbahnhofes, die zuletzt von den ÖBB als Güterumschlagplatz genutzt wurde. Bis 2035 soll dort Wohnraum für rund 16.000 Menschen und 4.700 Arbeitsplätze entstehen.
Abriss und Aufbau am Nordwestbahnhof werden noch länger dauern, ab dem Herbst soll als erster Schritt die neue Straßenbahnlinie 12 das Areal queren. Welches Thema noch offen ist: Die Umgestaltung der Wallensteinstraße, die nach der Wahl angegangen werden soll. (vk)